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Gabriel Bazaga-Mena neuer Jungschützenkönig

Auf diesen Treffer war der neue Jungregent wirklich nicht vorbereitet, reichte doch die Kapazität der Telefonkarte seines Handys nicht einmal aus, um die neue Jungschützenkönigin von ihrem Glück zu unterrichten. Gabriel Bazaga Mena hatte nach dem Kaiserschießen der Bürgerschützen mit dem 26. Schuß nach nur 13 Minuten Schießzeit dem Wappentier der Jungschützen ein frühes Ende beschert.

Der 19jährige Spanier konnte sich damit gegen fünf Mitbewerber durchsetzen, die ihm einen packenden, wenn auch kurzen Wettstreit geboten hatten.



Der Hotelfachmann, der erst am vergangenen Montag seine Prüfung bestanden hatte, erlegte einen mächtigen Batzen des Vogels, der zuvor nicht einmal von Zepter und Krone befreit werden konnte. Den Apfel schoß Steven Hegener, Bruder des Vorjahreskönigs Kevin Hegener, mit dem 3. Schuss. Als Hobbys gab der neue Jungregent das Fußballspielen in der 2. Mannschaft des FC Finnentrop und das Mitwirken im Finnentroper Elferrat an. So verwundert es auch nicht, das Gabriel Bazaga-Mena als größten Wunsch angab, den Rest des Elferrates während der Schützenfesttage noch einmal in den Schottenröcken sehen zu wollen, die sie in diesem Jahr bei ihrem Showtanz getragen hatten.

Als Königin erkor sich die Majestät, die aus der dritten Korporalschaft kommt, die 15jährige Silvia Schrewe aus Röllecken, die an der St.-Ursula-Realschule in Attendorn zur Schule geht. Christian Bloß und Christoph Schulte fungieren dem Jungschützenkönig als Offiziere. Obwohl er in den Vorjahren, durch alte Freundschaften bedingt, während der Festzüge gerne in der ersten Korporalschaft mitmarschierte, ist er aber nach eigenen Angaben ein stolzer und würdiger König der dritten Korporalschaft.
Eigentlich hätte der Jungregent am gestrigen Sonntag seinen Verpflichtungen bei seinem Arbeitgeber nachkommen müssen, doch nach dem unerwarteten, frühen Treffer hieß die logische Schlußfolgerung: "Jetzt werde ich wohl Urlaub haben".


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Text: Kai Hoffmann